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Poster und Kunstdrucke


Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 21:10 Uhr

Hautnah

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Es war schon beeindruckend im vergangenen Frühjahr: hunderte, vielleicht sogar tausend paarungsbereite Erdkröten belagerten meinen kleinen Lieblingsteich und die Gegend umzu, und ich war zur rechten Zeit am rechten Ort. Eigentlich wollte ich nur schauen, ob schon die ersten Bärlauchblätter zu sehen sind.

Vorsichtig schlich ich an den Teich, um die kleinen quakenden Vierbeiner näher vor die Linse zu bekommen. Und näher........und näher.......man will ja niemanden von seinen Models verschrecken Zwinkernd

Um so überraschter war ich, als ich schließlich bemerkte, dass sie überhaupt nicht scheu sind, im Gegenteil - sobald ich mich auf die Erde legte und meinen Fotoapparat in ihre Richtung hielt, kamen sie näher, einer setzte sich sogar darauf. Ich gehe jetzt davon aus, dass es sich bei den Neugierigen um Männchen handelte - die meine Kamera mit einem Weibchen verwechselten.

Und scheinbar auch meine Hand. 

Auf jeden Fall eroberte das abgebildete Tier meinen Handrücken und ruhte sich darauf aus (Foto).

Mit der Linken fotografierte ich diesen Anblick.


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Die Libelle entdeckte mich im Herbst, als ich durchs Moor streifte. Zunächst nahm sie auf meiner Schulter Platz. Zum Fotografieren war es allerdings etwas ungünstig. Sie wechselte kurz darauf zu meiner Freude den Platz und ließ sich auf meiner Rechten nieder, die ich ein wenig so hielt wie man einen Vogel hält, den man fliegen lassen will.

Den Fotoapparat fokussierte ich mit der Linken. Es war gar nicht so einfach, die Automatik zu überlisten, dass auch wirklich der Bereich scharf wurde, den ich mir vorstellte. Mein Model war zum Glück sehr kooperativ.

Eine ganze Weile hielt es  dort aus, wohl auch, weil es dort die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen und sich von ihnen wärmen lassen konnte. Schließlich brach es zum Abflug auf.

Dachte ich.

Aber es kam zurück, mampfend. So etwas hatte ich noch nie gesehen, nicht einmal aus größerer Distanz! Ich war fasziniert. In Ruhe verzehrte die Libelle ein kleines Beutetier. Danach flog es wieder davon. Kurze Zeit später landete es wieder auf meiner immer noch ausgestreckten Hand, das neue Beutetier war eine Obstfliege. Der Flügel hing ihr dieses Mal aus dem Mund (Foto). So ging es noch 2 Mal, aber nicht immer war die Beute noch so gut sichtbar. Die Libelle blieb,  bis mein Weg mich an schattigere Plätze führte.

 

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