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| Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 10:00 Uhr |
Bestimmung und Sammlung von HeilpflanzenAllgemeine TippsHäufig las ich in Internetforen die Frage von Menschen, die anfangen sich mit Heilpflanzen zu beschäftigen, nach einem guten Bestimmungsbuch. Derer gibt es ja viele auf dem Markt, manche besser, andere weniger gut zu gebrauchen, wenn man wirklich auf der sicheren Seite sein will beim Sammeln. Ein Klassiker unter diesen Büchern, sicher aus gutem Grund immer wieder gekauft, ist "Was blüht denn da" aus der Reihe "Kosmos Naturführer". Die Pflanzen sind geordnet nach ihrem Vorkommen draußen, z.B. Wald oder Wiese, trocken oder feucht, sowie nach der Blütenfarbe. So findet man schnell, was man sucht. Nach meiner Erfahrung ist das Beste zum Kennenlernen eine Kräuterwanderung mit einem Experten/Expertin. Einen ersten Einstieg kann man allerdings auch selber erfahren durch den Besuch botanischer Gärten oder Kräutergärtnereien. Hier ist auf den Namensschildern in der Regel auch angegeben, wenn eine Pflanze giftig ist. Ausführliche Erklärungen können auch gut neben einem Pflanzenfoto mit fotografiert werden für die Zuordnung daheim. Empfehlenswert ist es, wenn man diese Besuche zu unterschiedlichen Jahreszeiten vornimmt, um die Kräuter im Jahreslauf zu erfahren. Außerdem sollte man nicht zu ehrgeizig an die Sache herangehen, sondern sich nach und nach einige Kräuter vornehmen, sich diesen dann aber etwas ausgiebiger widmen. Gehen Sie mit allen Sinnen an die Pflanzen heran und scheuen Sie sich nicht, auch einmal an den Blättern zu reiben und die ätherischen Öle zu erschnuppern - Natürlich nicht bei Giftpflanzen! Erfühlen Sie die Oberflächenbeschaffenheit, manchmal kann man Pflanzen unterscheiden aufgrund der Glätte oder des Haarbewuchses auf den Blättern. Auch benachbarte Pflanzen sind interessant, häufig wachsen Pflanzen in Gemeinschaften und man hat es bei der gezielten Suche oft einfacher, wenn man schon andere Pflanzen erkennt, die als Nachbarn oder "hier nicht" in Frage kommen.
Da ich immer wieder selber feststellen muß, wenn ich eine Pflanze suche, dass ich für verschiedene Informationen zur selben Pflanze unterschiedliche Seiten aufsuchen muß, weil vielleicht beim einen die Farbe nicht paßt, oder das Bild zu klein ist, oder ein anderes Detail noch vermißt wird, habe ich mich dazu entschlossen, in diesem Bereich die jeweilige Pflanze unterschiedlich zu zeigen, und auch eingebettet von ihrer Umgebung, wenn aufgezeigt werden soll, wie groß oder klein sie ist - oder außerhalb der bevorzugten Sammelzeit. Wenn man weiß, wo sie wächst, kann man im kommenden Jahr wiederkommen zur rechten Zeit. Wenn man sammelt, sollte man dieses an einem sonnigen, trockenen Tag tun, und das Sammelgut schnell weiter verarbeiten. Zum Trocknen sollten die Kräuter gut an einem schattigen Ort ausgebreitet werden, dickere oder größere Pflanzen/Pflanzenteile zerkleinert man zweckmäßigerweise. Am besten achtet man schon beim Sammeln auf saubere Ware, dann muß man die Kräuter nicht waschen, was den Trockenvorgang verzögern würde. Nach dem Trocknen am besten dunkel lagern (z.B. in Braunglas oder anderem dunklen Glas, bzw. in einem dunklen Schrank) Gläser mit Schraubverschluß gewährleisten, dass das Aroma erhalten bleibt. HUFLATTICH WILD- UND HEILKRÄUTER KÜCHEN- UND WÜRZKRÄUTER KRÄUTER |

